Smart City Förderantrag auf dem Weg – ein gutes Signal für die Region

Der FDP-Amtsverband Bad Hönningen/ Linz am Rhein/ Unkel begrüßt die Initiative der Projektgemeinschaft aus Stadt sowie Verbandsgemeinde Linz am Rhein zur erneuten Bewerbung als Modellprojekt Smart City. Gerade im Hinblick auf die Sicherung des Status der Region Linz als Mittelzentrum ist die Bewerbung eine Chance zur aktiven Gestaltung der Zukunft.

Bild: Dr.Tobias Kador (Links) und Philipp Amberg (rechts).
Hinweis: Bild ist vor der Corona-Pandemie aufgenommen wurden

Linz am Rhein // Aufstehen, Mund abwischen und weitermachen. So oder so ähnlich könnte man den erneuten Anlauf der Stadt Linz am Rhein verstehen, nach der gescheiterten Bewerbung 2020 erneut einen Förderantrag zur Smart City im Jahr 2021 zu stellen.  Die diesjährige Bewerbung ist aber mehr, und man kann dem Projektteam rund um die Linzer City Managerin Karin Wessel sowie Helmut Muthers, dem Beigeordneten der Stadt Linz am Rhein, nur gratulieren und für die immense Arbeit danken. Sowohl die Projektarbeit, die Ausarbeitung der Bewerbung als auch die aktive Kommunikation auf allen kommunalen Ebenen sind in Augen der Liberalen vorbildlich gewesen.

„Die aktuelle Bewerbung ist eine konsequente Weiterentwicklung der letztjährigen Bewerbung. Sie verbindet die Menschen aus Stadt und Höhengemeinden mehr denn je und bietet die Chance, Zukunft zu gestalten, statt zu verwalten. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass die Bewerbung zum Erfolg führt“, kommentiert Philipp Amberg, Mitglied im Stadtrat Linz am Rhein. Innerhalb der Stadt Linz am Rhein wurde an der Idee einer Smart City seit vielen Jahren gearbeitet, was sich in den Abstimmergebnissen zum neuen Antrag widerspiegelte: Sowohl Digital-, Hauptausschuss als auch Stadtrat Linz am Rhein unterstützen die Bewerbung einstimmig.  

„Besonders reizvoll ist in meinen Augen, die Chance der umfangreichen Partizipation der Bürgerinnen und Bürger. Durch die einjährige Planungsphase kann jeder mitreden und seine Ideen für die Zukunft einbringen. Zudem werden die Projekte allen zugutekommen. Gerade in den so wichtigen Themenblöcken Bürgerservices, Mobilität oder Gesundheitswesen sehe ich erhebliche Mehrwerte, um die langfristige Position der Region Linz als Mittelzentrum zu sichern“, freut sich Dr. Tobias Kador, FDP-Fraktionsvorsitzender im Verbandsgemeinderat Linz am Rhein. Auch auf Verbandsgemeinderatsseite konnte eine klare Mehrheit für die Unterstützung der Bewerbung festgestellt werden.

Die Bewerbungsunterlagen der Modellregion liegt dem Entscheidungs-Gremium vor und eine Entscheidung wird bis Mitte/Ende Juni erwartet. Stadt und Verbandsgemeinde planen im Zuge der groben Planungen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen über die kommenden fünf Jahre von bis zu 5 Millionen EUR. Bei einem positiven Bescheid kann eine finanzielle Förderung von Projekten bis zu einem Anteil von 65% durch den Bund erfolgen. Die detaillierten Projekte sollen im Zuge einer einjährigen Planungsphase durch diverse Partizipationsmöglichkeiten definiert werden. Dabei sollen vorrangig die diversen Lebenswelten der BürgerInnen miteinander verbunden werden, und das auf die typische Linzer Art: Fürsorglich, menschlich und bunt. In den Projektjahren 2-5 erfolgt dann die Umsetzungsphase mit dem Ziel der nachhaltigen Stadtentwicklung, welche auch als Blaupause für andere Regionen dienen könnte. Voraussetzung bleibt immer der Zuschlag für die Modellregion Smart City, sprich Daumen drücken!

Smart City Förderantrag auf dem Weg – ein gutes Signal für die Region